SPD Kreisverband diskutiert Einführung einer Landespflegekammer

Veröffentlicht am 14.11.2017 in Pressemitteilungen

Der SPD-Kreisverband diskutierte bei seiner vergangenen Sitzung mit Irmgard Glockenstein vom Landespflegerat Baden-Württemberg über die Einführung einer Landespflegekammer. Ziele einer solchen Kammer wären, die Pflegenden nach innen und außen zu vertreten, die Qualität der Pflege durch zertifizierte Fort- und Weiterbildungen zu fördern sowie berufsunwürdiges Verhalten zu verhindern.

 

„Meine Überzeugung ist, dass wir einen Dreiklang aus Kammer, Gewerkschaft und Berufsverbänden sowie ein gemeinsames Auftreten brauchen, um das Beste für den Beruf und die pflegerische Versorgung der Gesellschaft zu erreichen. Die Gewerkschaften werden auch nach der Einführung einer Pflegekammer wichtige und eigenständige Aufgaben haben“, so Glockenstein. Wichtig ist ihr deshalb auch eine Gleichberechtigung gegenüber etablierten Kammern. Eine Antwort, warum den Pflegenden diese Gleichberechtigung vorenthalten wird, habe sie noch nie bekommen. „Ein weiterer Vorteil einer Pflegekammer ist, dass wir endlich verlässliche Daten zur Zahl der Pflegenden und zum zukünftigen Bedarf bekommen. Das sieht man an Rheinland-Pfalz.“, teilte Glockenstein dem Gremium mit.

Nachdem Malu Dreyer 2016 in Rheinland-Pfalz die erste Landespflegekammer eingeführt hatte, ziehen Niedersachen und Schleswig-Holstein derzeit nach. In Baden-Württemberg kam es durch den Regierungswechsel zu einem Dämpfer. Anfang des kommenden Jahres gibt es nun eine Umfrage unter den Pflegenden, ob sie sich die Einführung einer Landespflegekammer wünschen. Sollte die Umfrage positiv ausfallen, muss die Landesregierung eine Einführung initiieren. So sieht es der grün-schwarze Koalitionsvertrag vor.

„Ich möchte, dass aus Lippenbekenntnissen Bekenntnisse werden. Gefühlt sind alle Berufe, mit Ausnahme der Pflegenden, organisiert.“, so der SPD-Kreisvorsitzende Nikolaos Sakellariou. Irmgard Glockenstein endete mit Hinweis auf die Umfrage, dass es jetzt auf die Pflegenden selbst ankomme.

Foto: SPD Kreisverband

 

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