Annette Sawade erneut für den Bundestag nominiert

Veröffentlicht am 21.09.2012 in Bundespolitik

Annette Sawade erneut für den Bundestag nominiert

Annette Sawade wird auch im Jahr 2013 für die SPD im Wahlkreis Schwäbisch Hall - Hohenlohe für den Deutschen Bundestag kandidieren. Die Bundestagsabgeordnete erhielt weit über 90 Prozent der Stimmen der SPD-Mitglieder bei der Wahlkreismitgliederversammlung.

Kupferzell-Eschental: Die erst zum 1. Juni dieses Jahres in den Deutschen Bundestag nachgerückte Schw. Haller SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade wurde am Donnerstagabend mit überwältigender Mehrheit erneut als Kandidatin für die Bundestagswahl 2013 von der Mitgliederversammlung der SPD aus dem Wahlkreis gewählt.

Nach der Abhandlung der vorgeschriebenen gesetzlichen Regularien durch die SPD-Kreisvorsitzenden Johannes Württemberger aus dem Hohenlohekreis und durch Nik Sakellariou für den Kreisverband Schw. Hall, breitete Annette Sawade ein breites politisches Programm vor den Mitgliedern der SPD aus.

Sawade umriss dabei die Themen, mit dem sie in die Bundestagswahl gehen möchte. Fiskalpakt, Eurokrise, Betreuungsgeld, Sozialpolitik, Rentenneuorganisation, Gleichstellung, Klimaschutz und und und.

Die Bundestagsabgeordnete, die dem Finanzausschuss angehört, stellte auch einige kritische Fragen so z.B. Welche Rolle dürfen Ratingagenturen spielen, wie viel Macht sollen die Finanzmärkte haben, wie kann die Spekulation mit Nahrungsmitteln abgestellt werden, wie dämmt man die Aktivitäten sogenannten Schattenbanken ein, bzw. bringt Licht in das Dunkel der Spekulationen?

Ebenso wichtig war es ihr, dass klare Regeln für die Finanzaufsicht festgelegt werden. Zu diesem Thema hielt sie auch ihre erste Rede im Bundestag - Verbraucherschutz in der Finanzaufsicht. Der Regierungskoalition waren dabei freundliche Absichtserklärungen im Gesetzentwurf ausreichend, so Annette Sawade, der SPD nicht und den Verbraucherschutzverbänden auch nicht. Sie konstatierte: „Man stelle sich vor: Finanzaufsicht ja, aber nur, wenn sie das Handeln der Finanzmärkte nicht stören!“

Auch Erhard Eppler war zur Nominierung gekommen und umriss die momentane politische Situation in Deutschland und Europa ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl. Seine Botschaft an die Mitglieder war eindeutig: Wer die momentane Regierungskoalition erneut wählen würde, der sei schlicht selbst schuld. Auch eine Stimmabgabe außerhalb der beiden großen politischen Lager von Schwarz-Gelb und Rot-Grün würde nur das Ergebnis einer großen Koalition einbringen.

Am Ende der Veranstaltung war das Ergebnis ganz klar. Auf Annette Sawade entfielen 70 von 76 Stimmen, 4 Mitglieder stimmten gegen sie, 2 enthielten sich, was einer Quote von über 92 Prozent ergab. Die erneut nominierte Bundestagsabgeordnete forderte die Mitglieder der SPD zum aktiven mitmachen auf, um eine positive Veränderung, auch im Wahlkreis vor Ort, zu organisieren.

 

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