Der SPD-Ortsverein Schrozberg trauert um Armin Bönisch


Armin Bönisch der Pilger-Reisende

Abschied nehmen von Armin Bönisch

Unser lieber Armin hat am Freitagfrüh seine letzte, große Reise angetreten und ist zuvor friedlich eingeschlafen.

Seinen Hinterbliebenen zum Trost ist, dass er trotz der tödlich verlaufenden Erkrankung das Glück hatte im Kreise seiner Lieben, ohne Schmerzen und in Ruhe, zu gehen.

Aus dem eigenen Miterlebten, im Caritas Krankenhaus in Bad Mergentheim, geht ein großer Dank an die Pfleger, Schwestern und Ärzten, die ihm seine letzten Tage so angenehm wie möglich gestaltet haben und dabei sehr viel Geduld zeigten.

Unser Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gelten all seinen Trauernden und Verwandten, vor allem seiner Witwe Elke mit ihren gemeinsamen Söhnen, Fabian und Tim.

Alle die um ihn trauern haben am Freitag, 4. Mai um 13:30 Uhr die Möglichkeit sich

auf dem Schrozberger Friedhof von ihm zu verabschieden. Es wird eine gemeinsame

Trauerfeier mit allen Trauergästen in der Aussegnungshalle stattfinden. Im direkten

Anschluss daran, wird dann seine Urne nur im engen Familienkreis in die Urnenstele

eingesetzt.

Kontaktdaten: Sozialdemokratische Partei Deutschlands Ortsverein Schrozberg Frank Weiß, Grünewaldstraße 22, 74575 Schrozberg Tel. 07935/990066; FAX 07935/990067 E-Mail: Frank-Weiss@t-online.de

 
 

25.04.2018 in Topartikel Nachruf

Armin Bönisch *15.11.1959 bis +20.04.2018

 

   SPD-Ortsverein Schrozberg

Nachruf

„Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wieder finden, reicher um alles Verlorene und vermehrt um jenen unendlichen Schmerz.“

Rainer Maria Rilke

 

Alle Mitglieder des SPD-Ortsvereins Schrozberg trauern um unseren ehemaligen Vorsitzenden   Armin Bönisch. (*15.11.1959 - +20.04.2018)

Wir haben ihm sehr viel zu verdanken, sogar unser selbständiges Weiterbestehen als SPD-Ortsverein, 1997. Sein Verlust reißt eine große Lücke die von niemand geschlossen werden kann, aber wir können sie mit unseren Erinnerungen an Armin füllen. Wir verloren nicht nur einen echten Kämpfer für die Sozialdemokratie, sondern auch einen wahren Freund. In aufrichtiger Anteilnahme denken wir auch an seine Familie und hinterbliebenen Angehörigen.

Armin trat im Januar 1990 der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei. 1997 übernahm er den Vorsitz des Ortsvereins mit seinerzeit sechs Mitgliedern. In seiner 12 jährigen Amtszeit wiederbelebte er nicht nur den OV, sondern hat auch maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Mitgliederzahl auf 33 entwickelten. Schon bald war er auch im Kreisvorstand aktiv und jahrelang auch dessen stellvertretender Vorsitzender.

Weit über die Kreisgrenzen hinaus machte er sich einen Namen als Delegierter auf Landesparteitagen. Aufmerksamkeit erweckte er nicht zuletzt im Wahlkampfteam von Ute Vogt das 2001 von Wolfgang Drexler geleitet wurde. Im gleichen Jahr war er auch der Wahlkampfleiter für Elvira Probst-Lipski die bei der Landtagswahl für den Wahlkreis Hohenlohe antrat. Auf Landesebene erreichte die SPD damals 33,3% der Stimmen. Auch im Wahlkampfteam zur BTW 2002 und LTW 2006 brachte sich Armin ein. Für sein außergewöhnliches Engagement in dieser Zeit wurde ihm die höchste Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands für Mitglieder verliehen, die Willy-Brandt-Medaille. Er war ein Meister im Knüpfen von Netzwerken. Damit ihn die Politpromis nicht vergessen, überreichte er ihnen einen Hohenloher Feuerstein. Wenn er dann bei ihnen anrief meldete er sich mit: „Ich bin der mit dem Feuerstein“. Viele dieser Steine finden wir heute in so manchen Büros von Abgeordneten, Ministerien und im Berliner Willy-Brand-Haus.

Sein ganzes Leben war er überzeugt von den Gedanken der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Er war die personifizierte Person dieser Idee und vertrat sie nicht nur, sondern lebte sie auch vor. Seine Zielstrebigkeit, Mut und Überzeugungskraft waren schon sehr bald legendär. Er verstand es auf Menschen zu zugehen und sie für eine Sache zu begeistern. So entstand die Idee „Erich in den Gemeinderat von Schrozberg“ nicht nur von Armin, sondern er verstand es, - wie so oft, auch die richtigen Menschen hierfür zusammen zu bringen, um es tatsächlich dann 1999 in die Tat umzusetzen. Armin stellte sich auch stets selbst zur Wahl nicht nur um gewählt zu werden, sondern auch selbstlos um mit seinen Stimmen einen SPD-Kandidaten in den Kreisrat zu verhelfen.

Auch der traditionelle Schrozberger Neujahrsempfang, der einzige Empfang eines Ortsvereins der weit über unsere Landesgrenze hinaus bekannt ist, entsprang seinem Einfall.

Armin blieb sich und seinen Überzeugungen stets treu. Er vertrat sie vehement nach außen, auch wenn sie keiner Mehrheit entsprach. Er scherte sich nicht darum, dass man sich damit nicht nur Freunde erwarb. Aber selbst diese zollten ihm den verdienten Respekt für seine geradlinige Standhaftigkeit.

Wenn die Trauer um dich vergeht, bleiben die Gedanken und Erinnerungen an dich bestehen.

Im Namen aller Mitglieder im SPD-Ortsverein Schrozberg

Frank Weiß

Ortsvereinsvorsitzender

                                                                                                                                                                                                            

 

24.04.2018 in Landespolitik von SPD Baden-Württemberg

Leni Breymaier erklärt zu den gescheiterten Gesprächen von Grün-Schwarz zur Reform des Landtagswahlrechts

 

„Der Berg kreißte und gebar - nichts. Die Novellierung des Landtagswahlrechts: versenkt in der grün-schwarzen Harmoniesoße. Und das beim erbärmlichsten Frauenanteil in einem deutschen Länderparlament. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts schafft die Landesregierung nicht einmal eine Minimallösung für mehr Geschlechtergerechtigkeit, Ausgewogenheit und Vielfalt im Landtag von Baden-Württemberg.

 

22.04.2018 in Bundespolitik von SPD Baden-Württemberg

Leni Breymaier erklärt zum Bundesparteitag in Wiesbaden

 

„Als allererstes freue ich mich einfach über die erste Frau an der Spitze der SPD. Ich hatte, gerade nach den beiden Reden, mit einem besseren Ergebnis für Andrea Nahles gerechnet. Hundert Prozent für Martin Schulz vor einem Jahr haben ihm und der Partei kein Glück gebracht. Ich glaube, dass 66 Prozent Andrea Nahles und der Partei Glück bringen.

Es kommt jetzt darauf an, die Partei zu einen und den Prozess der Erneuerung weiter mit Leben zu füllen. Es gibt eine Sehnsucht in der Partei, neben dem Abarbeiten des Koalitionsvertrags auch in langen Linien zu denken. Andrea Nahles ist nicht Mitglied der Bundesregierung, sie wird das schaffen. Nicht alleine. Sie braucht Unterstützung und Solidarität. Auf mich kann sie zählen.“

 

05.04.2018 in Presseecho von SPD Baden-Württemberg

Gastkommentar von Luisa Boos in der WELT

 

Es kommt was in Bewegung. In der SPD hat die längst überfällige Debatte über die Zukunft des Sozialstaats begonnen. Eine Diskussion, die ebenso in vielen Teilen der Gesellschaft geführt wird. Dabei muss es um mehr gehen als das Drehen kleiner Schräubchen. Es geht um Zukunftsentwürfe, die über den Tag hinaus gedacht sind. Wie können wir soziale Absicherung auch in zwanzig, dreißig Jahren sichern? Wie muss ein funktionierender Sozialstaat in Zeiten der Digitalisierung aussehen? Aber auch: Was tun gegen die wachsende Kinderarmut in Deutschland?

 

19.03.2018 in Landespolitik von SPD Baden-Württemberg

Luisa Boos: "Wir müssen Kinder vor Armut schützen"

 

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos erklärt zu den aktuellen Zahlen des Caritasverbandes Rottenburg-Stuttgart bezüglich Kinderarmut:

„Es ist keine neue Erkenntnis, dass selbst im reichen Baden-Württemberg jedes fünfte Kind arm oder armutsgefährdet ist. Gerade Sozialminister Lucha täte gut daran, mal in den von der SPD eingeführten Armuts- und Reichtumsbericht zu schauen. Die aktuellen Zahlen des Caritasverbandes Rottenburg-Stuttgart sind aber ein Beleg dafür, dass die Politik aufhören muss, an kleinen Schräubchen zu drehen. Wir brauchen einen Neustart unserer sozialen Sicherungssysteme, der insbesondere Kinder vor Armut schützt. Ich werbe für eine Kindergrundsicherung.“

 

Termine

Alle Termine öffnen.

27.04.2018, 17:00 Uhr It`s Yourope - Die Zukunft liegt in Europa
It`s Yourope - Die Zukunft liegt in Europa Freitag, 27. April 2018 17:00 - 19:00 Uhr AW …

28.04.2018, 10:30 Uhr Kleiner Landesparteitag
Kleiner Landesparteitag in Bruchsal Samstag, 28.4.2018 Bürgerzentrum Bruchsal, Am Alten Schlos …

14.05.2018, 19:30 Uhr Kreisvorstandssitzung
Kreisvorstandssitzungen sind parteiöffentlich.

16.05.2018, 19:00 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema Wohnungsbau

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SPD-Gemeinderatsfraktion

Entgegen den Stimmen der SPD-Fraktion wurde am 20.12.2016 im Gemeinderat ein Redaktionsstatut für das Veröffentlichungsrecht der Fraktionen im UnterUns beschlossen, dass nicht im Informationsinteresse der Schrozberger ist.

Das am 15.10.2015 im Landtag verabschiedete Änderungsgesetz sieht u.a. vor, die Arbeit der Gemeinderäte für die Bürgerinnen und Bürger transparenter zu machen.

Dies ist mit 2.000 Zeichen (incl. Leerzeichen) festgeschriebener Maximaltextlänge für die Fraktionen im Schrozberger Gemeinderat nicht möglich.

Insbesondere wenn es wie hier bei der Stellungnahme zum Haushaltsplan um die grundsätzliche kommunalpolitische Ausrichtung der Stadt geht.

Ein halbes Jahr vor jeder Wahl können gar keine Erklärungen der Fraktionen im Amtsblatt veröffentlicht werden, weil man hier der vom Gesetzgeber angegebenen Maximalfrist gefolgt ist und auch keinerlei Unterscheidungen bei der Sperrfrist vornimmt, in Abhängigkeit der Art der Wahlen.

Deshalb hat sich die SPD-Fraktion entschlossen, regelmäßig und ungekürzt über Themen zu berichten, bei denen es keine Einigkeit im Gemeinderat gibt.

 

Nik Sakellariou

 

Annette Sawade

http://www.annette-sawade.de

 

 

Evelyne Gebhardt MdEP

http://www.evelyne-gebhardt.eu/de/startseite.html